Workshops und Walk-Acts

Sprachförderung mal anders! Tönen, raunzen, klingen und flüstern: zum kreativen Umgang mit Sprache

Ein Workshop für angehende Pädagogen

 

raeume4

Kinder haben ungeheuren Spaß an Lautlichkeit von Sprache, lang bevor sie ihren kognitiven Sinn begreifen. Diese Lust an Sprache gilt es beizubehalten, gerade wenn es um die Vermittlung der korrekten Aussprache und Bedeutung von Wörtern geht.

Aufbauend auf Erfahrungen aus einer Vielzahl an Workshops mit Kindern ab zwei Jahren werden Spiele und Übungen gezeigt, die den  experimentierenden und lustvollen Umgang mit Sprache fördern. Gerade bei Kindern mit Sprachhemmungen ist die spielerische Art der Sprachförderung eine wirkungsvolle Methode.

Berichte über und Ideen für längere Sprachförderungs-Projekte mit Kindern zwischen zwei und sechs Jahren runden den dreistündigen Workshop ab.

Zum Abschluss des Workshops erhält jede Teilnehmer_in ein Handout sowie eine Bescheinigung, welche die im Workshop vermittelten Inhalte beschreibt.

 

Spiel und Spaß mit den Kleinsten.

Anregungen und praktische Ideen für die theaterpädagogische Arbeit mit Kindern ab zwei Jahren

Ein Workshop für angehende Pädagogen

 

SONY DSC

Das Theaterspielen knüpft an die spielerischen Formen kindlicher Weltzuwendung an. Es befähigt Kinder dazu, neue Fähigkeiten an sich selbst zu entdecken und fördert somit ihr Selbstvertrauen.

Doch wie kann das Theaterspielen mit Zweijährigen aussehen? Mit Monologen, großen Auf- und Abtritten, Kostümwechsel und anderen bekannten Elementen des Sprechtheaters wird man den Bedürfnissen der Allerkleinsten nicht gerecht.

In diesem Workshop soll es daher darum gehen, konkrete theaterpädagogische Übungen und Spiele kennen zu lernen, die sich an den Fähigkeiten der Kinder orientieren und bereits den Kleinsten Freude bringen.

Workshop-Inhalte:

→ Kennenlernen von Spielen, die den Kindern die Grundkomponenten des Theaterspielens nahe bringen

→ Theaterpädagogische Anleitung durch das Vor- und Mitspiel

→ Vorstellung des Konzeptes des Theaterkoffers

 

Zum Abschluss des dreistündigen Workshops erhält jede Teilnehmer_in ein Handout sowie eine Bescheinigung, welche die im Workshop vermittelten Inhalte beschreibt.

 

 

Lecture-Performance und Realitätserforschung  – oder: Was ist eigentlich normal?

Ein Workshop für Schüler ab der 7.Klasse

 

Was ist eigentlich normal? Und was bedeutet es, nicht normal zu sein? Wann ist es gut „dazu“ zu gehören? Und wann eher nicht?

Gemeinsam mit den Künstlerinnen des Theater Kormoran befragen die Schüler ihre eigene Haltung ebenso wie sie verschiedene Facetten der gesellschaftlichen Normalität untersuchen: Gibt es Schulklassen-interne Regeln der Normalität? Wer legt die Maßstäbe dafür fest, was normal ist? Und kann man Normalität überhaupt wahrnehmen, wenn man ihr entspricht oder nur in Abweichung?

Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung werden den Schülern grundlegende Theaterfertigkeiten vermittelt. Dabei stehen die Wahrnehmung des eigenen Körpers, Stimmarbeit, Darstellungsübungen sowie das Kennenlernen der Theatermittel und deren Einsatz im Fokus.

Basierend auf den individuellen Interessen am Thema erarbeiten kleine Gruppen Lecture Performances. Diese moderne Form des theatralen Vortrags eignet sich in besonderer Weise dazu, abstrakte Themen zu konkreten Szenen werden zu lassen.

Der Workshop endet mit einer Präsentation der Vorträge.

Der Workshop kann sich über mehrere Tage erstrecken. Bitte schreiben Sie uns bei Interesse. Wir erarbeiten dann ein auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Angebot.

 

 

Doing Gender – Geschlechterspezifisches Verhalten im Alltag

Ein Workshop für junge Erwachsene, Student_innen und (angehende) Erzieher_innen

 

„Das Geschlecht ist ein Werkzeug der sozialen Kategorisierung, stärker sogar als die Ethnie.“ (Harry Reis, University of Rochester)

22

Auf der Basis dessen, dass die Einteilung in (immer noch vorherrschend) „männlich oder weiblich“ dem Menschen einen bestimmten Platz in der Gesellschaft zuschreibt, der wiederum an ein Repertoire bestimmter Verhaltensweisen geknüpft ist, die jede_r qua Sozialisierung und Erziehung verinnerlicht, soll in diesem Workshop gefragt werden: Wie verkörpere und reproduziere ich meine Geschlechterrolle? Welche Erwartungshaltungen sind daran geknüpft? Was passiert, wenn ich mich einmal anders verhalte?

Mit Theaterübungen zu Präsenz und Körper sind die Teilnehmer_innen zunächst dazu angehalten, ihren individuellen Ausdruck bewusst wahrzunehmen. Habitus, Körpersprache und ihre Wirkungsweisen werden untersucht. Im Laufe des Workshops wird das Forschungsfeld ausgedehnt: Welche Alltagspraktiken gehen mit meinem Gender einher?

Im Forumtheater wird die Bühne als Probefeld für die Realität genutzt, um die Teilnehmenden in ungelösten Konflikten oder Situationen der Ohnmacht zu empowern und neue Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen: in diesem Workshop spielen wir alltägliche, bekannte Situationen durch, die geschlechtsspezifische Problematiken und Machtgefälle in sich bergen. Gemeinsam wird die Situation und die verschiedenen Positionen darin reflektiert und besprochen. Anschließend wird nach kreativen Lösungsansätzen gesucht, die sofort ausprobiert und praktisch umgesetzt werden.

Die Teilnehmer_innen erleben somit, wie eine Situation anders verlaufen kann – sie proben gleichsam mögliche, bewusst überlegte Handlungsmöglichkeiten, um Situationen aktiv zu verändern.

 

 

Sprachspiele

Ein Workshop für Kinder ab 2 Jahren zur Erkundung von Wörtern und Sprache

 

5

Zwei Künstlerinnen des THEATER KORMORAN kommen in die Kindertagesstätte, um gemeinsam mit den Kindern auf Wort- und Sprachsuche zu gehen. Sie werden mit Worten spielen, sie erfinden, vertauschen, verwechseln, zerkauen, zerreden und ganz neu entstehen lassen. Mit den Mitteln des Theaters werden mitreißende und sinnliche Momente geschaffen, die die Kinder zum Spielen mit Sprache einladen. Zum Abschluss der Woche nehmen die Kinder ein kleines Hörspiel auf.

Der Workshop fördert so einen experimentierenden und lustvollen Umgang mit Sprache. Dieser ist eine wesentliche Voraussetzung für weitere sprachliche Fortschritte und für einen späteren erfolgreichen Erwerb der Schriftsprache.

„Es geht um mehr als „nur“ kreative Sprachförderung: mit dem Projekt möchten die Pädagoginnen schon Kindern ab zwei Jahren aus allen gesellschaftlichen Schichten den Weg zu ästhetischer Bildung ebnen. Theater für die Kleinsten – zwar ohne Vorhang, Bühne und eine von Anfang bis Ende erzählte Geschichte. Dafür aber mit vollem Körpereinsatz, mit Mimik und Gestik, Spaß an Sprache, Geräuschen und Musik.“ Flensburger Tageblatt, 10.07.2014

 

Piratentaten

Ein Walk-Act zum Thema Kinderrechte

 

piraten

„Welche Regeln findest Du richtig doof?“ – Zwei Piratinnen von Theater Kormoran machen Ihr Fest unsicher, absolvieren gemeinsam mit Kindern Piratentraining, fechten, brüllen, segelen und überlegen, wie die Welt für Kinder am besten wäre. Kinderrechte werden in Taten umgesetzt und unsinnige Regeln von Erwachsenen über Bord geworfen. Ahoi!

Fotos und Eindrücke vom Monheimer Stadtfest 2014 findest Du hier.